Schokolade achtsam essen

chocolate mindulness

Allein mit einem Stück Schokolade.

Versuchen, sie so zu essen, wie wir es noch nie getan haben.

So, als ob wir nicht wüssten, was es ist, was wir gerade in der Hand halten.
Sie mit den Fingern berühren.

Sie neugierig und respektvoll berühren.

Ist sie weich? Ist sie hart? Welche Textur hat sie? Ist sie glatt, ist sie rau? Ist sie klebrig?
Wie sieht sie aus, welche Form hat sie, welche Farbe?

Riecht sie irgendwie besonders?

Was geschieht, wenn wir sie ans Ohr halten? Gibt sie irgendein Geräusch von sich? Wie klingt es, wenn wir sie am Ohr reiben?

Wir können sanft mit ihr über unsere Lippen streichen. Was empfinden wir dabei? Schmilzt sie schon?

Jetzt stecken wir sie in den Mund und fangen an, mit der Zunge damit zu spielen.

Wie schmeckt sie? Süß, bitter, salzig? Nach einer Mischung?

Ist sie kalt? Ist sie warm?

Lassen wir sie im Mund schmelzen oder knabbern wir mit den Zähnen daran?

Sind wir uns bewusst, was passiert, wenn wir sie schlucken?

Die Schokolade ist nicht mehr in unserem Mund. Ist noch etwas davon da? Ein Geschmack; ein besonderes Gefühl; etwas, das wir nicht beschreiben können, oder eben einfach gar nichts?

Was war das für eine Erfahrung?

War es anders als bei anderen Gelegenheiten, wenn wir Schokolade gegessen haben, allein, mit unserer Familie, mit Freunden, mit einem Liebhaber, mit unserem Partner?

So wie bei der Übung mit der Rosine ist dies ein Beispiel für das, was geschieht, wenn wir den Autopilot-Modus verlassen, in dem wir uns so oft im Leben befinden.

Wenn wir das, was wir im gegenwärtigen Augenblick tun, mit Achtsamkeit und voller Aufmerksamkeit tun, eröffnet sich uns eine ganze neue Welt voller Empfindungen Willkommen bei der Herausforderung!