Tag Archives: mindfulness

Meditating open air

open air

Meditating open-air

Meditating open-air.

Feeling connected to the earth, feeling grounded, feeling rooted.

The wind blowing in your face.

Listening to the sound of water, the power of water, water falling into the void.

Blending with nature.

Becoming merged with it.

Becoming one.


Von Manuel Grau (Foto), Gründer von MindfulGay

Meditieren unter freiem Himmel

Meditieren unter freiem Himmel

Sich mit der Erde verbunden fühlen, im Einklang mit ihr, verwurzelt…

Der Wind weht dir ins Gesicht.

Dem Geräusch des Wassers lauschen; der Kraft des Wassers; Wasser, das in die Tiefe fällt.

Mit der Natur verschmelzen.

In sie übergehen.

Eins werden.

Was ist Mindfulness oder Achtsamkeit?

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Mindfulness oder Achtsamkeit hat in den letzten Jahren bemerkenswert an Popularität gewonnen und ist zum Gegenstand von Fernsehsendungen, Zeitschriftenartikeln und Büchern geworden. Ein Beispiel dafür ist ein Cover der Zeitschrift Time mit dem Titel The Mindful Revolution.

Auf der gleichen Linie wird auf der ganzen Welt eine beträchtliche Anzahl an Kursen und Workshops zum Thema Achtsamkeit angeboten.

Auch wenn es sich für viele von uns um ein vertrautes Thema handelt: Wissen wir wirklich, was Achtsamkeit bedeutet?
Das Wort Achtsamkeit geht zurück auf die Übersetzung des Wortes ‘sati’ aus der indischen Sprache Pali, in der die Lehren Buddhas ursprünglich geschrieben wurden.

Der Begriff umfasst die Bedeutungen „gewahr werden“, „aufmerksam sein“ und „erinnern“.

Einfach indem wir gewahr werden, was in uns und um uns geschieht, können wir beginnen, uns von Sorgen und komplexen Gefühlen zu befreien.

Indem wir unsere Aufmerksamkeit kanalisieren statt intensive Emotionen zu kontrollieren oder zu unterdrücken, können wir regulieren und justieren, wie wir uns fühlen.

Ein weiterer Aspekt der Achtsamkeit ist das Erinnern. Damit ist nicht die Erinnerung an vergangene Ereignisse gemeint. Vielmehr geht es darum, sich daran zu erinnern, sich dessen, was mit uns geschieht, bewusst zu sein und darauf zu achten.

Der Zen-Meister, spirituelle Führer und weltbekannte Autor Thich Nhat Hanh hat den Begriff Mindfulness bzw. Achtsamkeit zum ersten Mal in seinem Buch Das Wunder der Achtsamkeit verwendet, einem Brief, den er seinen Schülern aus dem Exil schrieb. Darin erinnert er sie daran, wie wichtig es ist, Atemübungen zu machen und stets auf den gegenwärtigen Moment zu achten, um Frieden zu erlangen.

Jahre später führte Jon Kabat-Zinn, Wissenschaftler und Doktor der Molekularbiologie, die achtsame Meditation in die Medizin ein. Er war der erste, der das Potential der Achtsamkeit bei der Behandlung chronischer Krankheiten erkannte. Er passte sie an und strukturierte sie 1979 zu einem achtwöchigen Kurs zur Stressbewältigung an der University of Massachusetts Medical School.

Kabat-Zinn gründete die Stressbewältigungsklinik, die sich später zum Center for Mindfulness in Medicine, Health Care and Society weiterentwickelte. Seit über 30 Jahren arbeiten er und sein Team an der Einbindung der Achtsamkeit und anderer ergänzender Techniken in die Medizin und die Gesundheitswissenschaften.

Auch wenn Achtsamkeit auf Prinzipien der buddhistischen Meditation basiert, wird sie in einem diesseitigen Umfeld gelehrt, das vollkommen frei von religiösen Konnotationen ist.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit wird in zahlreichen medizinischen Einrichtungen, Krankenhäusern und Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt eingesetzt, um Patienten zu helfen, Stress, Angst oder Schmerzen zu begegnen.

Schon seit einiger Zeit ist die Achtsamkeit nicht länger auf den medizinischen Fachbereich beschränkt und wird mittlerweile in so unterschiedlichen Gebieten wie Erziehung und Sozialarbeit angewandt, in Anwaltskanzleien und juristischen Fakultäten sowie in Unternehmen wie zum Beispiel Google, Target, Asana oder Medium, die sie ihren Mitarbeitern anbieten.